Informationen zum Stromvergleich
Zum 01.01.2009 haben wieder diverse Energieversorger ihre Preise erhöht und für Millionen deutscher Bürger steht wieder eine Mehrbelastung ins Haus. Zwar gibt es seit der Deregulierung des Strommarktes die Möglichkeit, den Stromanbieter zu wechseln, aber nur wenige Haushalte haben tatsächlich davon Gebrauch gemacht. Mehr als 80% der Haushalte beziehen ihren Strom nur von den vier großen Unternehmen auf dem deutschen Markt: RWE, Vattenfall, E.ON und EnBW. Dabei lohnt sich ein Vergleich, in den meisten Fällen lassen sich bis zu mehrere Hundert Euro im Jahr sparen und das kommt der Haushaltskasse zu Gute.

Ein Stromvergleich ist dank dem Internet auch mit wenigen Klicks erledigt, das einzige, was benötigt wird, sind der ungefähre Verbrauch und die Postleitzahl des eigenen Wohnortes. Für ersteres empfiehlt es sich, eine der letzten Stromabrechnungen herauszusuchen, um die Preisangabe recht genau zu machen. In den meisten Vergleichen tauchen übrigens Anbieter ganz oben auf, die nur spezielle Vorkassetarife anbieten. Das sollte berücksichtigt werden, denn bis jetzt weiß noch niemand, wie es mit der Lieferung aussieht, wenn der Stromanbieter tatsächlich mal insolvent sein sollte.

Es gibt immerhin über 850 verschiedene Anbieter, die die Stromversorgung anbieten und warum sollte man nicht einen günstigeren Anbieter nutzen? Es gibt eigentlich keine Gründe, die gegen einen neuen Stromtarif und einen Wechsel sprechen, die Stromversorgung ist immer grundsätzlich sichergestellt und nach maximal zwei Jahren kann man als Kunde auch wieder woandershin wechseln. Nur wenn möglichst viele Kunden Strompreise vergleichen, entsteht ein wirklicher Wettbewerb und die Strompreise können über einen längeren Zeitraum wieder sinken, wenn jede Erhöhung tatsächlich Kunden kosten kann, werden es sich die Stromversorgungsunternehmen zweimal überlegen, ob sie den Preis wieder erhöhen oder nicht.

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